Wohnen
Zu hohe Wohnkosten sind ein zentrales Armutsrisiko: Eine Studie der Fachhochschule Nordwestschweiz aus dem Jahr 2015 zeigt, dass 82% der armutsbetroffenen Haushalte mehr als 30% ihres Bruttoeinkommens für Miete ausgeben müssen.
Die Lage hat sich seither weiter verschärft: Durch Sanierungen werden Menschen mit tiefem Einkommen immer mehr vom Wohnungsmarkt verdrängt.
Für viele Familien bedeutet das: Ein Drittel oder mehr des Einkommens geht für die Miete drauf. Steigende Krankenkassenprämien, Strom und Nebenkosten lassen kaum Spielraum für Lebensmittel, Gesundheit oder soziale Teilhabe. Die Folgen sind Verschuldung, gesundheitliche Probleme, Isolation.
Wohnen – ein Dach über dem Kopf, ist ein Grundbedürfnis. Wir unterstützen Betroffene bei ausgewiesenem Bedarf mit der Übernahme von Mietrückständen oder Nebenkosten – damit Wohnen kein Luxus wird.